Schleicher Fahrzeugteile macht die Produktion digital – und wird zum Referenz-Unternehmen für die Siemens AG
4. Mai 2026
Schleicher Fahrzeugteile treibt seine digitale Transformation konsequent voran und setzt dabei auf ein ganzheitliches Digitalisierungs- und Modernisierungskonzept.
Im Zuge des Umzugs nach Penzberg wurde die gesamte Fertigung mit dem Ziel neu aufgebaut, maximale Flexibilität, höhere Auslastung und nachhaltige Produktionssicherheit zu erreichen. Globale Herausforderungen wie hohe Bürokratie, Zölle, volatile Märkte und technologische Veränderungen haben das Familienunternehmen dazu veranlasst, seine Produktionsstrategie neu zu denken und Schritt für Schritt zu digitalisieren.
Heute sind bereits über 15 CNC‑Maschinen intelligent miteinander vernetzt und werden über die Siemens Mcenter Shopfloor‑Plattform zentral gesteuert. Angegliederte Programme übernehmen das zentrale Werkzeugmanagement, Programmmanagement und eine bessere Analyse durch Nutzung von Maschinendaten zu Verfügbarkeit, Qualität und Auslastung. Ergebnis sind effizientere Abläufe, volle Transparenz in der Produktion und damit höhere Flexibilität zur Anpassung an Marktveränderungen.
Ziel des bei uns im Haus fortlaufenden Schlüssel-Projektes mit der Firma Siemens ist es, fast alle Maschinen schrittweise an Mcenter anzubinden und durch datenbasierte Entscheidungen, moderne Automatisierung und digitalisierte Rüstprozesse die Teilefertigung produktiver zu machen.
Das Referenz-Video der Firma Siemens illustriert die erfolgreiche Zusammenarbeit und bietet interessante Einblicke in die Fertigung und ein Interview mit Geschäftsführer a.D. Stefan Schleicher (nun Gesellschafter und Beirat) .
Foto (Siemens AG): Stefan Schleicher (mitte) mit dem Projektteam aus Siemens-Mitarbeiter und der Schleicher-Projektleitung

